20-01-2012, 10:29
"Was sind das f?r Frauen, die zu so etwas f?hig sind", fragt man sich unwillk?rlich angesichts des neuesten Falles von gef?hrlicher Vernachl?ssigung, der sich letztes Wochenende in K?ln ereignete:
Wie erst jetzt bekannt wurde, befreite die Polizei am Sonntag gegen Mittag in K?ln-Kalk aus einer Hochparterrewohnung einen kurz vor dem Verdursten stehenden schlecht ern?hrten 37-j?hrigen Mann. Nachbarn hatten die Ordnungsh?ter alarmiert.
Die Lebensgef?hrtin des Mannes war am Morgen f?r ein paar Stunden mit den Kindern zu den Gro?eltern gefahren. In der Wohnung fanden die Mitarbeiter der Polizei keinerlei altersgerechten Getr?nke. "Nur Wasser, Tee und S?fte! So was habe ich noch nie gesehen", so der noch sichtlich mitgenommene Polizeibeamte. Er und seine Kollegen erleben so einiges, aber in jener Wohnung fanden sie nicht einmal gen?gend Nahrung f?r eine einzige M?nnermahlzeit. Nur M?sli, Milchprodukte und Rohstoffe wie Kartoffeln,
Reis oder Eier, die vor dem Verzehr erst noch verarbeitet werden m??ten, befanden sich in der K?che. Die Regale der Wohnung quollen ?ber von kulturwissenschaftlicher Fachliteratur. Aber es fand sich keine einzige M?nner-, Auto- oder Fu?ballzeitschrift.
Auch kein Fernseher.
Die Beamten brachten den Mann in eine Kriseneinrichtung der gastronomischen Hilfe, dem "Kleinen Brauhaus". Der Leiter der Einrichtung p?ppelte den Mann pers?nlich m?hsam ?ber Stunden mit K?lsch und Korn wieder auf. Mitarbeiter des zust?ndigen Pizzaservice verteilten Notrufnummern in der Nachbarschaft. "Warum erst jetzt!?" fragten einige. Oftmals sind M?nner, die Opfer dieser Form von Vernachl?ssigung geworden sind, schlicht und einfach nicht in der Lage, selbst um Hilfe zu bitten. Seit sich schnurlose Telefone in den Haushalten allgemein durchgesetzt haben, wissen oft nur noch die Frauen, wo in der Wohnung sich diese Telefone befinden.
Junge Frauen seien mit der Haltung und Pflege eines Mannes h?ufig ?berfordert. Der zuerst possierlich wirkende Mann werde schnell zu einer Belastung, wenn er nach der Balz seine typischen Verhaltensweisen der Se?haftigkeit ausbilde. Sp?testens wenn die ersten Kinder da seien, bleibe den Frauen neben ihrer Berufst?tigkeit kaum noch Zeit f?r den Mann. B?se Absicht sei es eigentlich so gut wie nie, die Frauen dazu bewege, ihren Mann alleine zu Hause zu lassen. Aber F?lle wie dieser ersch?ttern auch die Einsatzkr?fte. "Der ?rmste hat blo? noch 90 Kilo gewogen." Fassungsloses Kopfsch?tteln. Dem Mann geht es gl?cklicherweise wieder den Umst?nden entsprechend gut. Aber das Entsetzen bleibt. Nachbarn und Anwohner stellten Flachm?nner und Sixpacks unter dem Balkon des Opfers auf und entz?ndeten Kerzen. Auf einem handgeschriebenen Zettel steht die Frage: "Warum?".
Wie erst jetzt bekannt wurde, befreite die Polizei am Sonntag gegen Mittag in K?ln-Kalk aus einer Hochparterrewohnung einen kurz vor dem Verdursten stehenden schlecht ern?hrten 37-j?hrigen Mann. Nachbarn hatten die Ordnungsh?ter alarmiert.
Die Lebensgef?hrtin des Mannes war am Morgen f?r ein paar Stunden mit den Kindern zu den Gro?eltern gefahren. In der Wohnung fanden die Mitarbeiter der Polizei keinerlei altersgerechten Getr?nke. "Nur Wasser, Tee und S?fte! So was habe ich noch nie gesehen", so der noch sichtlich mitgenommene Polizeibeamte. Er und seine Kollegen erleben so einiges, aber in jener Wohnung fanden sie nicht einmal gen?gend Nahrung f?r eine einzige M?nnermahlzeit. Nur M?sli, Milchprodukte und Rohstoffe wie Kartoffeln,
Reis oder Eier, die vor dem Verzehr erst noch verarbeitet werden m??ten, befanden sich in der K?che. Die Regale der Wohnung quollen ?ber von kulturwissenschaftlicher Fachliteratur. Aber es fand sich keine einzige M?nner-, Auto- oder Fu?ballzeitschrift.
Auch kein Fernseher.
Die Beamten brachten den Mann in eine Kriseneinrichtung der gastronomischen Hilfe, dem "Kleinen Brauhaus". Der Leiter der Einrichtung p?ppelte den Mann pers?nlich m?hsam ?ber Stunden mit K?lsch und Korn wieder auf. Mitarbeiter des zust?ndigen Pizzaservice verteilten Notrufnummern in der Nachbarschaft. "Warum erst jetzt!?" fragten einige. Oftmals sind M?nner, die Opfer dieser Form von Vernachl?ssigung geworden sind, schlicht und einfach nicht in der Lage, selbst um Hilfe zu bitten. Seit sich schnurlose Telefone in den Haushalten allgemein durchgesetzt haben, wissen oft nur noch die Frauen, wo in der Wohnung sich diese Telefone befinden.
Junge Frauen seien mit der Haltung und Pflege eines Mannes h?ufig ?berfordert. Der zuerst possierlich wirkende Mann werde schnell zu einer Belastung, wenn er nach der Balz seine typischen Verhaltensweisen der Se?haftigkeit ausbilde. Sp?testens wenn die ersten Kinder da seien, bleibe den Frauen neben ihrer Berufst?tigkeit kaum noch Zeit f?r den Mann. B?se Absicht sei es eigentlich so gut wie nie, die Frauen dazu bewege, ihren Mann alleine zu Hause zu lassen. Aber F?lle wie dieser ersch?ttern auch die Einsatzkr?fte. "Der ?rmste hat blo? noch 90 Kilo gewogen." Fassungsloses Kopfsch?tteln. Dem Mann geht es gl?cklicherweise wieder den Umst?nden entsprechend gut. Aber das Entsetzen bleibt. Nachbarn und Anwohner stellten Flachm?nner und Sixpacks unter dem Balkon des Opfers auf und entz?ndeten Kerzen. Auf einem handgeschriebenen Zettel steht die Frage: "Warum?".



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